Samstag, 14. Januar 2017

Brohltal Schlucht, Höhle und Krippenweg Kell

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Bei der ersten Runde am morgen mit den alten Hunden rutschten wir aufgrund Glatteis über die Felder mehr, als dass wir sie gegangen wären.

Da die Straßen frei waren, entschied ich mich dazu, eine geplante Wanderung bei Galenberg / Brenk zu tätigen.
Allerdings waren auch dort einige Wege sichtbar gefroren.

Also wieder zurück, diesmal in das Brohltal und kurz entschlossen eine verkürzte  "Traumpfadrunde" gegangen, die Teile des Höhlen- und Schluchtensteiges bzw. der Geo-Route U beinhaltete.




Wir starten am Jägerheim, welches derzeit renoviert wird und daher auch bald wieder offen stehen dürfte.

Direkt dahinter geht es in die Trasshöhlen hinein.



Wer mehr über diese Höhlen erfahren möchte, dem empfehle ich unter anderem folgende Seite:

Osteifel aktiv.



Ich war bereits mehrfach hier an diesen Höhlen.
Sie faszinieren mich jedes Mal aufs Neue.




Während in Galenberg noch recht viel Schnee lag, haben wir auf unserem Rundweg eher "Puderzucker" auf dem Boden.




Bald haben wir die letzte Höhle auf dem Weg erreicht und überqueren vorsichtig die Fahrstraße.




Unsere nächsten Ziele sind nicht weit von uns entfernt.




Wir nähern uns der Klosterruine Tönisstein.




Die Klosterruine Tönisstein, auch Kloster Sankt Antoniusstein, ist die Ruine eines ehemaligen Karmeliterklosters in Bad Tönisstein, einem Wohnplatz des Ortsteils Kell der Stadt Andernach (Rheinland-Pfalz), das 1465 gegründet wurde. Die Klosterruinen sind als Denkmal geschützt (Quelle).


Der Zugang zu den wenigen Überresten ist mit Geländern versehen.

Im Boden befinden sich einige tiefe Löcher dort, wo sich vermutlich Kellerräume befanden.

Also vorsichtig.





Informationstafel an einem Baum.



Wir gehen weiter und laufen langsam aber sicher in die Wolfsschlucht hinein, die sich direkt neben der Fahrstraße nach Wassenach befindet, von dieser aber nicht zu erkennen ist.




Auch hier empfehle ich für weitere Informatinen die Seite Osteifel aktiv.




Auch heute bin ich wieder fasziniert von dieser wunderschönen kleinen Schlucht, die man hier nicht vermutet.


Vorbei am kleinen Wasserfall geht es nun hoch auf die Fahrstraße, die wir vorsichtig überqueren.

Der Traumpfad verabschiedet sich nach rechts, wir folgen dem Hinweisschild nach links in Richtung Kell.


Im weiteren Verlauf geht es durch den Ort Kell selbst durch und wenig später in Richtung Sportplatz.

Hier werde ich durch Hinweisschilder auf den Krippenweg aufmerksam.



Und nun bin ich völlig begeistert!

Alle paar Schritte sind verschiedene Krippen  aufgebaut, eingebaut und ich weiß nicht was sonst noch, zu finden.



Einfach nur klasse!

Aus der Vielzahl der Krippen habe ich hier zwei zur Veranschaulichung ausgewählt.




Wir treffen wieder auf den Traumpfad und begeben uns zur "Schöne Aussicht".




Im Anschluss geht es in Serpentinen den Berg hinab ...



... wobei auch diese Stufen dazu gehören.

Am Ende wartet unser Fahrzeug am Jägerheim wieder auf uns.







 
Fazit:

Für heute genau richtig und im Grunde genommen die wesentlichen Besonderheiten des Traumpfades auch erwandert. Klasse hat mir der Krippenweg bei Kell gefallen.

Wer andere Strecken dort gehen möchte:
> Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig
> Geo-Route U

Kleines Filmchen:



Track, Übersicht, Karte ...: