Samstag, 25. Juni 2016

Felsen, Seen und Aussichten bei Bonn

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Die zweite Wanderung von heute wurde mit der Hündin begangen.
Da ich eh noch nach Bonn musste, habe ich mir dort eine Tour ausgesucht, die mich ebenfalls durch den Wald führen sollte.

Und die Entscheidung war goldrichtig.
Was hat das geschüttet.






Wir parken am Wanderparkplatz oberhalb der Autobahn 59 / Südbrücke auf der Oberkasseler Straße und gehen direkt auf einem Teilstück des Rheinsteiges in den Wald hinein.





Ich bin vor etwa einem Jahr hier bei deutlich schönerem Wetter schon einmal gewandert: Ennert Mortalis.

Oberhalb der Seen sind diverse Absperrungen zu finden.

Allerdings sind diese weit genug von den Felswänden entfernt, so dass man auf den entsprechenden Pfaden wandern kann.




Die erste Aussicht am Rand lässt uns auf den Dornheckensee hinabschauen.









Nach Beendigung des Oberkasseler/Ramersdorfer Basaltabbaus im 19. Jahrhundert sind einige der bis zu 70 Meter tiefen Abbaustellen mit Grundwasser vollgelaufen. Eingebettet in Steilwände bietet der Dornheckensee heute ein wunderschönes Panorama. Schilder weisen darauf hin, dass Schwimmen hier verboten ist. Von den Steilwänden des Ennerts bröckelt Gestein ab und fällt in den See. Eine gefährliche Unterströmung kann dem ungeübten Schwimmer sehr gefährlich werden (Quelle).







Wir laufen auf den entsprechenden Pfaden an der weiträumigen Absperrung Hangkante entlang.


In Höhe des Blauen Sees geht es hinab in Richtung der Bundesstraße 42, die parallel zum Weg verläuft.

Es war auf einem kurzen, steileren Pfadabschnitt hinab aufgrund des durchnässten Bodens aufgrund der anhaltenden Regenfälle sehr rutschig.





Der Blaue See hat eine ungefähre Länge von 60 Metern und eine Breite von etwa 40 Metern.
Auch er war als Abbaustelle von Basaltvorkommen in Gebrauch.
Es soll einen unterirdischen Zulauf in den Dornheckensee geben.
Wir bekommen ihn allerdings aufgrund des dichten Laubwerks nicht zu sehen.






In Höhe des Märchensees machen wir einen kleinen Abstecher zu einer der vielen Höhlen in diesem Bereich.









Der Märchensee liegt in einer Felsenschlucht oberhalb des Bonner Stadtteils Oberkassel in NRW. Da sich durch die Einbettung in die Felsenschlucht eine besondere Akustik bietet wurde im Jahr 1925 am Märchensee ein Naturtheater eröffnet. In den darauf folgenden Jahren folgten Aufführungen vor bis zu 2.000 Zuschauern. Heute ist der See verlandet und der Felsenkessel fast zugewachsen. Der Zauber dieses besonderen Ortes wirkt aber immer noch (Quelle).







Es folgt ein besonderes Wegstück, das uns unterhalb der Rabenlay entlang führen wird.



Irgendwie wie in einem urzeitlichen Land.

Fehlen nur noch die Dinosaurier.


Bis 1930 wurde im großen Basaltgang an der Rabenlay und am Kuckstein Basalt abgebaut.
Der Hang über der dadurch entstandenen Steilwand ist ein beliebter Aussichtspunkt. Unterhalb der Rabenlay wurde 1914 das steinzeitliche Doppelgrab von Oberkassel entdeckt (Quelle).



 



Auch Draga hat Spaß.


Es gibt die Möglichkeit, auch noch ein weiteres Stück an Basaltfelsen weiterzuwandern.

Wir wollen jedoch hinauf zur Rabenlay.




So erhaschen wir einen weiteren Blick hinab auf den Rhein.




Nun werden die Wege breiter.

Wir haben auch den Wendepunkt der Rundwanderung erreicht.



Ein kurzes Stück auf Asphalt führt und mit einer schönen Weitsicht wieder in den Wald und über ein paar Kehren wieder zum Parkplatz zurück.


Link zu den Seen: GA Bonn


Fazit: 

Eine kurze aber auch beeindruckende Rundwanderung.

Track, Übersicht etc.:

 

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